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Schritt-für-Schritt-Anleitung: NAS Server mit Raspberry Pi einrichten

04.01.2026 53 mal gelesen 0 Kommentare
  • Lade das offizielle Raspberry Pi OS herunter und installiere es auf einer microSD-Karte.
  • Verbinde den Raspberry Pi mit deinem Netzwerk und aktiviere den SSH-Zugang zur einfachen Verwaltung.
  • Installiere und konfiguriere eine NAS-Software wie Samba, um Dateien im Netzwerk freizugeben.

Flashen des Raspberry Pi Lite OS

Um einen effektiven NAS Server Raspberry Pi einzurichten, beginnt alles mit dem Flashen des Raspberry Pi Lite OS. Dieser Schritt ist entscheidend, um den Raspberry Pi als NAS Server zu konfigurieren. Hier sind die einzelnen Schritte, die du befolgen solltest:

1. Raspberry Pi Imager herunterladen: Zuerst musst du den Raspberry Pi Imager von der offiziellen Webseite herunterladen und installieren. Dieses Tool vereinfacht den Prozess erheblich.

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2. Raspberry Pi OS Lite auswählen: Öffne den Imager und wähle das Betriebssystem aus. Achte darauf, die 64-Bit-Version von Raspberry Pi OS Lite zu wählen. Diese Version ist leicht und optimal für einen Raspberry Pi NAS Server geeignet, da sie weniger Ressourcen benötigt.

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3. Benutzerdefinierte Einstellungen vornehmen: Du kannst direkt im Imager einige grundlegende Einstellungen vornehmen. Aktiviere SSH, damit du später bequem über das Netzwerk auf deinen NAS Server Raspberry Pi zugreifen kannst. Vergiss nicht, auch den Hostnamen und die Wi-Fi-Daten einzugeben, falls du eine drahtlose Verbindung nutzen möchtest.

4. Image schreiben: Nachdem du alle Einstellungen vorgenommen hast, klicke auf „Schreiben“. Der Imager wird nun das Betriebssystem auf die MicroSD-Karte übertragen. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

5. SD-Karte auswerfen: Wenn der Schreibprozess abgeschlossen ist, kannst du die SD-Karte sicher auswerfen. Diese Karte wird jetzt dein Boot-Medium für den NAS Server selber bauen Raspberry Pi sein.

Mit diesen Schritten hast du das Raspberry Pi Lite OS erfolgreich geflasht. Du bist nun bereit, deinen Raspberry Pi zu booten und die nächsten Schritte zur Einrichtung deines NAS Servers Raspberry Pi zu gehen. Dieser Prozess ist nicht nur kostengünstig, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, Speicherplatz für deine Daten zu schaffen und Backups von deinem Smartphone zu erstellen.

Booten und SSH zugreifen

Nach dem Flashen des Raspberry Pi Lite OS ist der nächste Schritt, den Raspberry Pi NAS Server zu booten und über SSH darauf zuzugreifen. Diese Verbindung ermöglicht es dir, deinen NAS Server Raspberry Pi effizient zu steuern und zu konfigurieren. Hier sind die Schritte, die du befolgen solltest:

1. SD-Karte einlegen: Lege die vorbereitete MicroSD-Karte in den Raspberry Pi ein. Achte darauf, dass der Pi ausgeschaltet ist, bevor du die Karte einfügst.

2. Raspberry Pi einschalten: Verbinde den Raspberry Pi mit der Stromversorgung. Der Bootvorgang sollte automatisch starten. Du kannst dies an den LEDs auf dem Gerät erkennen; in der Regel leuchtet eine LED konstant, was anzeigt, dass der Pi betriebsbereit ist.

3. Mit Monitor und Tastatur verbinden: Um die ersten Schritte zu überwachen, kannst du den Raspberry Pi vorübergehend mit einem Monitor und einer Tastatur verbinden. Melde dich mit den Standard-Anmeldedaten an (benutzername: pi, passwort: raspberry). Dies ist jedoch nur für die Ersteinrichtung notwendig; später kannst du alles über SSH verwalten.

4. System aktualisieren: Es ist ratsam, das System sofort zu aktualisieren. Gib im Terminal folgenden Befehl ein:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y

Dieser Befehl stellt sicher, dass dein NAS Server selber bauen Raspberry Pi mit den neuesten Paketen und Sicherheitsupdates ausgestattet ist.

5. SSH-Zugriff aktivieren: Wenn du dies nicht bereits im Imager getan hast, stelle sicher, dass SSH aktiviert ist. Du kannst dies im Terminal mit folgendem Befehl überprüfen:

sudo systemctl enable ssh

Um sicherzustellen, dass der SSH-Dienst läuft, verwende den Befehl:

sudo systemctl start ssh

6. Verbindung über SSH herstellen: Um von einem anderen Gerät (z.B. Laptop oder Desktop-PC) auf deinen Raspberry Pi NAS Server zuzugreifen, öffne ein Terminal (oder ein SSH-Client wie PuTTY) und gib folgendes ein:

ssh pi@

Ersetze durch die tatsächliche IP-Adresse, die deinem Raspberry Pi zugewiesen wurde. Du findest diese IP-Adresse, indem du im Terminal von deinem Pi den Befehl hostname -I eingibst.

Mit diesen Schritten hast du erfolgreich deinen NAS Server Raspberry Pi gebootet und kannst nun über SSH darauf zugreifen. Dies ist ein entscheidender Schritt, um deinen Raspberry Pi NAS Server weiter zu konfigurieren und anzupassen.

OpenMediaVault installieren

Um deinen Raspberry Pi NAS Server in ein voll funktionsfähiges NAS-System umzuwandeln, ist die Installation von OpenMediaVault (OMV) ein unerlässlicher Schritt. OpenMediaVault ist eine kostenlose und leistungsstarke NAS-Lösung, die speziell für den Einsatz auf Raspberry Pi und anderen ähnlichen Geräten entwickelt wurde. Hier sind die Schritte, um OMV erfolgreich zu installieren:

1. SSH-Zugang nutzen: Stelle sicher, dass du über SSH mit deinem Raspberry Pi verbunden bist. Dies erleichtert die Installation erheblich, da du Befehle direkt im Terminal eingeben kannst.

2. Installationsbefehl eingeben: Führe im SSH-Terminal den folgenden Befehl aus, um das Installationsskript für OpenMediaVault herunterzuladen und auszuführen:

wget -O - https://github.com/OpenMediaVault-Plugin-Developers/installScript/raw/master/install | sudo bash

Dieser Befehl lädt das Installationsskript von GitHub herunter und führt es mit Administratorrechten aus. Es wird empfohlen, sicherzustellen, dass du mit dem Internet verbunden bist, da das Skript verschiedene Pakete herunterladen wird.

3. Installationsprozess abwarten: Der Installationsprozess kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit werden alle erforderlichen Komponenten für OpenMediaVault auf deinem NAS Server Raspberry Pi installiert. Du wirst verschiedene Meldungen im Terminal sehen, die den Fortschritt anzeigen.

4. Neustart des Systems: Nach erfolgreicher Installation ist es wichtig, den Raspberry Pi neu zu starten, um alle Änderungen zu übernehmen. Du kannst dies mit dem Befehl:

sudo reboot

5. Zugang zur Web-Oberfläche: Nachdem dein Raspberry Pi NAS Server neu gestartet ist, kannst du die Web-Oberfläche von OpenMediaVault aufrufen. Öffne dazu einen Webbrowser auf deinem Computer und gib die IP-Adresse deines Raspberry Pi ein, gefolgt von :80 (z.B. http://192.168.1.100). Du solltest die Anmeldeseite von OpenMediaVault sehen.

6. Erste Anmeldung: Melde dich mit den Standard-Anmeldeinformationen an (Benutzername: admin, Passwort: openmediavault). Es wird dringend empfohlen, das Passwort sofort nach der ersten Anmeldung zu ändern, um die Sicherheit deines NAS Servers Raspberry Pi zu gewährleisten.

Mit diesen Schritten hast du erfolgreich OpenMediaVault auf deinem Raspberry Pi NAS Server installiert. Das System ist nun bereit für die Konfiguration und Anpassung, um es optimal für deine Bedürfnisse als NAS Server selber bauen Raspberry Pi zu nutzen.

Zugang zur OMV Web-Oberfläche

Nachdem du OpenMediaVault erfolgreich installiert hast, ist der nächste Schritt, auf die Web-Oberfläche zuzugreifen. Diese Oberfläche ermöglicht es dir, deinen Raspberry Pi NAS Server einfach zu konfigurieren und zu verwalten. Hier sind die Schritte, die du befolgen solltest, um Zugang zur OMV Web-Oberfläche zu erhalten:

1. Browser öffnen: Starte einen Webbrowser auf deinem Computer oder einem anderen Gerät, das mit dem gleichen Netzwerk verbunden ist wie dein NAS Server Raspberry Pi.

2. IP-Adresse eingeben: Gib die IP-Adresse deines Raspberry Pi in die Adresszeile des Browsers ein. Diese IP-Adresse kannst du im Terminal deines Raspberry Pi mit dem Befehl hostname -I herausfinden. Füge am Ende der IP-Adresse :80 hinzu, um auf die Standard-Weboberfläche von OpenMediaVault zuzugreifen (z.B. http://192.168.1.100).

3. Login-Daten eingeben: Du wirst zur Anmeldeseite von OpenMediaVault weitergeleitet. Nutze die Standard-Anmeldedaten:

  • Benutzername: admin
  • Passwort: openmediavault

4. Passwort ändern: Nach der ersten Anmeldung solltest du das Standardpasswort umgehend ändern. Gehe dazu in den Einstellungen zu den Benutzerkonten und aktualisiere dein Passwort. Dies erhöht die Sicherheit deines NAS Servers Raspberry Pi.

5. Dashboard erkunden: Nach dem Login gelangst du auf das Dashboard von OpenMediaVault. Hier siehst du eine Übersicht über den Status deines NAS Servers, einschließlich Informationen über angeschlossene Laufwerke, Netzwerkstatus und laufende Dienste. Nutze die verschiedenen Menüs auf der linken Seite, um zu den unterschiedlichen Konfigurationseinstellungen zu navigieren.

Durch den Zugang zur OMV Web-Oberfläche hast du nun die volle Kontrolle über deinen NAS Server selber bauen Raspberry Pi. Hier kannst du Freigaben einrichten, Benutzer verwalten und viele weitere Einstellungen vornehmen, um das Beste aus deinem NAS herauszuholen.

Statische IP für NAS zuweisen

Die Zuweisung einer statischen IP-Adresse ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass dein Raspberry Pi NAS Server immer unter der gleichen Adresse im Netzwerk erreichbar ist. Dies erleichtert den Zugriff auf deinen NAS Server Raspberry Pi und verhindert, dass sich die IP-Adresse bei jedem Neustart ändert. Hier sind die Schritte, um eine statische IP für deinen NAS Server selber bauen Raspberry Pi zu konfigurieren:

1. OpenMediaVault öffnen: Melde dich in der Web-Oberfläche von OpenMediaVault an. Stelle sicher, dass du mit dem richtigen Benutzerkonto angemeldet bist, um die Netzwerkeinstellungen zu ändern.

2. Netzwerk auswählen: Navigiere im Menü auf der linken Seite zu Netzwerk und wähle dann Schnittstellen. Hier siehst du alle verfügbaren Netzwerkadapter.

3. Ethernet-Schnittstelle hinzufügen: Klicke auf die Schaltfläche Hinzufügen oder wähle die bereits vorhandene Ethernet-Schnittstelle aus, die du konfigurieren möchtest. Dies ist in der Regel die Verbindung, die dein Raspberry Pi mit dem Netzwerk verbindet.

4. IPv4-Einstellungen anpassen: Setze das IPv4-Protokoll auf Statisch. Es erscheinen Felder, in die du die erforderlichen Informationen eingeben kannst:

  • IP-Adresse: Wähle eine IP-Adresse aus dem gleichen Subnetz wie dein Router (z.B. 192.168.1.100).
  • Subnetzmaske: In der Regel ist dies 255.255.255.0.
  • Gateway: Dies ist die IP-Adresse deines Routers (z.B. 192.168.1.1).
  • DNS-Server: Du kannst entweder den DNS-Server deines Routers oder öffentliche DNS-Server wie Google DNS (8.8.8.8) verwenden.

5. Änderungen speichern: Nachdem du alle erforderlichen Felder ausgefüllt hast, klicke auf Speichern und anschließend auf Übernehmen, um die Änderungen zu aktivieren.

6. Neustart des Netzwerkdienstes: Es kann erforderlich sein, den Netzwerkdienst neu zu starten, damit die Änderungen wirksam werden. Dies kannst du im Menü unter System und dann Neustart des Netzwerkdienstes tun.

Mit diesen Schritten hast du erfolgreich eine statische IP für deinen NAS Server Raspberry Pi zugewiesen. Dies sorgt dafür, dass du jederzeit problemlos auf deinen Raspberry Pi NAS Server zugreifen kannst, ohne dir Gedanken über wechselnde IP-Adressen machen zu müssen. Diese Stabilität ist besonders wichtig, wenn du deinen NAS Server selber bauen Raspberry Pi für Backups und andere wichtige Aufgaben verwendest.

Laufwerk vorbereiten

Um deinen Raspberry Pi NAS Server optimal zu nutzen, ist es notwendig, das externe USB-Laufwerk, das du angeschlossen hast, korrekt vorzubereiten. Dieser Schritt ist entscheidend, um sicherzustellen, dass dein NAS Server Raspberry Pi effizient funktioniert und du alle Funktionen nutzen kannst. Hier sind die einzelnen Schritte zur Vorbereitung des Laufwerks:

1. USB-Laufwerk anschließen: Schließe das externe USB-Laufwerk oder die SSD an einen der USB-Anschlüsse des Raspberry Pi an. Stelle sicher, dass das Laufwerk ordnungsgemäß erkannt wird.

2. OpenMediaVault öffnen: Melde dich in der Web-Oberfläche von OpenMediaVault (OMV) an, um auf die Speicherverwaltung zuzugreifen.

3. Speicherbereich auswählen: Navigiere im linken Menü zu Speicher und klicke dann auf Platten. Hier solltest du eine Übersicht über alle angeschlossenen Laufwerke sehen, einschließlich des neu hinzugefügten USB-Laufwerks.

4. Laufwerk formatieren: Wähle das USB-Laufwerk aus, das du vorbereiten möchtest. Klicke auf die Schaltfläche Formatieren. Du wirst aufgefordert, ein Dateisystem auszuwählen. Für die Nutzung als NAS Server Raspberry Pi ist EXT4 die empfohlene Wahl, da es für Linux-basierte Systeme optimiert ist.

  • Wähle EXT4 aus: Das EXT4-Dateisystem bietet eine gute Leistung und Zuverlässigkeit für deinen raspberry pi nas server.
  • Beachte die Warnung: Alle Daten auf dem Laufwerk werden gelöscht, also stelle sicher, dass keine wichtigen Daten darauf sind.

5. Einbinden des Laufwerks: Nach der Formatierung musst du das Laufwerk einhängen. Klicke auf Speicher und dann auf Einhängepunkte. Hier kannst du einen neuen Einhängepunkt für dein Laufwerk hinzufügen, um es für die Nutzung im Netzwerk verfügbar zu machen.

6. Überprüfen der Einbindung: Um sicherzustellen, dass das Laufwerk korrekt eingebunden ist, gehe zurück zu Speicher und überprüfe die Liste der verfügbaren Einhängepunkte. Dein Laufwerk sollte jetzt sichtbar sein und bereit zur Verwendung.

Durch diese Schritte hast du das Laufwerk erfolgreich für deinen NAS Server selber bauen Raspberry Pi vorbereitet. Nun kannst du damit beginnen, Dateien zu speichern und Backups von deinen Geräten durchzuführen, was dein Raspberry Pi NAS Server erheblich aufwertet.

Freigaben & Benutzer erstellen

Um deinen Raspberry Pi NAS Server effektiv zu nutzen, musst du Freigaben und Benutzer einrichten. Dieser Schritt ermöglicht es dir, Daten zentral zu speichern und kontrollierten Zugriff auf bestimmte Ordner zu gewähren. Hier sind die Schritte, um Freigaben und Benutzer in OpenMediaVault (OMV) zu erstellen:

1. OpenMediaVault öffnen: Melde dich in der Web-Oberfläche von OpenMediaVault an und gehe zum Dashboard.

2. Gemeinsame Ordner hinzufügen: Navigiere im Menü zu Speicher und klicke auf Gemeinsame Ordner. Hier kannst du neue Freigaben erstellen:

  • Klicke auf Hinzufügen, um einen neuen gemeinsamen Ordner zu erstellen.
  • Gib einen Namen für die Freigabe ein und wähle das zuvor formatierte Laufwerk aus.
  • Bestimme den Einhängepunkt, an dem die Freigabe im Netzwerk sichtbar sein soll.
  • Aktiviere die Option, um die Freigabe im Netzwerk sichtbar zu machen.

3. Benutzer hinzufügen: Um Benutzern Zugriff auf die Freigaben zu gewähren, gehe zum Menü Benutzer:

  • Klicke auf Hinzufügen, um einen neuen Benutzer zu erstellen.
  • Gib einen Benutzernamen und ein sicheres Passwort ein.
  • Weise dem Benutzer die entsprechende Berechtigung für die zuvor erstellte Freigabe zu.

4. Gruppen einrichten: Für eine bessere Verwaltung kannst du Gruppen erstellen und Benutzer zu diesen Gruppen hinzufügen. Gehe dazu zum Menü Gruppen und klicke auf Hinzufügen. Weise dann Benutzer zu Gruppen zu, um den Zugriff auf die Freigaben zu verwalten.

5. Zugriffsrechte festlegen: Stelle sicher, dass du die richtigen Zugriffsrechte für jede Freigabe festlegst. Du kannst festlegen, ob Benutzer nur lesen, schreiben oder beides dürfen. Dies ist besonders wichtig, um die Sicherheit deiner Daten auf dem NAS Server Raspberry Pi zu gewährleisten.

6. Änderungen speichern: Vergiss nicht, alle Änderungen zu speichern, bevor du die Web-Oberfläche verlässt. Klicke auf Übernehmen, um sicherzustellen, dass alle Einstellungen wirksam werden.

Durch das Einrichten von Freigaben und Benutzern auf deinem NAS Server selber bauen Raspberry Pi hast du die Kontrolle über den Zugriff auf deine Daten. Dies ist besonders nützlich, um Backups von Fotos und anderen wichtigen Dateien effizient zu verwalten und gleichzeitig den Zugriff für verschiedene Benutzer zu steuern.

SMB/CIFS aktivieren

Um die Freigaben auf deinem Raspberry Pi NAS Server für andere Geräte im Netzwerk zugänglich zu machen, musst du das SMB/CIFS-Protokoll aktivieren. Dieses Protokoll ermöglicht die nahtlose Dateifreigabe zwischen verschiedenen Betriebssystemen, einschließlich Windows, macOS und Linux. Hier sind die Schritte, um SMB/CIFS auf deinem NAS Server Raspberry Pi zu aktivieren:

1. OpenMediaVault öffnen: Melde dich in der Web-Oberfläche von OpenMediaVault an, um die Dienste zu konfigurieren.

2. Zu den Diensten navigieren: Klicke im linken Menü auf Dienste und wähle dann SMB/CIFS aus. Hier kannst du die Einstellungen für den Dateidienst verwalten.

3. SMB/CIFS aktivieren: Setze das Häkchen bei der Option Aktivieren. Dies ermöglicht es deinem NAS Server selber bauen Raspberry Pi, als SMB/CIFS-Server zu fungieren.

4. Konfiguration anpassen: Du kannst verschiedene Optionen anpassen, wie z.B. die Arbeitsgruppe (Standard ist in der Regel WORKGROUP) und andere erweiterte Einstellungen. Diese Anpassungen können helfen, die Kompatibilität mit anderen Geräten im Netzwerk zu verbessern.

5. Freigaben hinzufügen: Gehe zu dem Tab Freigaben innerhalb des SMB/CIFS-Menüs. Hier kannst du die zuvor erstellten gemeinsamen Ordner auswählen, die für den Netzwerkzugriff freigegeben werden sollen. Klicke auf Hinzufügen, um die gewünschten Freigaben auszuwählen.

6. Benutzerrechte verwalten: Stelle sicher, dass du die Zugriffsrechte für die Benutzer, die auf diese Freigaben zugreifen sollen, entsprechend festlegst. Du kannst festlegen, ob Benutzer Lese- oder Schreibzugriff auf die Freigaben haben.

7. Änderungen speichern: Nachdem du alle Einstellungen vorgenommen hast, klicke auf Speichern und anschließend auf Übernehmen, um die Änderungen zu aktivieren.

8. Neustart des SMB-Dienstes: In einigen Fällen kann es notwendig sein, den SMB-Dienst neu zu starten, um sicherzustellen, dass alle Änderungen wirksam werden. Dies kannst du im gleichen Menü tun.

Durch das Aktivieren von SMB/CIFS auf deinem Raspberry Pi NAS Server hast du nun die Möglichkeit, Dateien einfach und effizient im Netzwerk zu teilen. Diese Funktion ist besonders nützlich für die zentrale Speicherung von Backups und Medieninhalten, die von verschiedenen Geräten aus zugänglich sein sollen.

Verbindung mit NAS-Server herstellen

Um auf deinen Raspberry Pi NAS Server zuzugreifen, ist es wichtig, die Verbindung von verschiedenen Geräten im Netzwerk herzustellen. Diese Anleitung hilft dir dabei, den Zugriff auf deinen NAS Server Raspberry Pi einfach und effizient zu gestalten, unabhängig davon, ob du Windows, macOS oder Linux verwendest.

1. Verbindung unter Windows herstellen: - Öffne den Windows Explorer. - Klicke auf die Adressleiste und gib die IP-Adresse deines NAS Servers im Format \\192.168.1.100 ein (ersetze die IP durch die deines Raspberry Pi). - Drücke Enter. Du solltest nun die verfügbaren Freigaben sehen. - Um sicherzustellen, dass du auf die Freigaben zugreifen kannst, melde dich mit den Benutzerdaten an, die du in OpenMediaVault erstellt hast.

2. Verbindung unter macOS herstellen: - Klicke im Finder auf Gehe zu und wähle Mit Server verbinden. - Gib die Adresse deines Raspberry Pi NAS Servers im Format smb://192.168.1.100 ein. - Klicke auf Verbinden und melde dich mit den entsprechenden Benutzerdaten an, um Zugriff auf die Freigaben zu erhalten.

3. Verbindung unter Linux herstellen: - Öffne den Dateimanager und suche nach der Option, um eine Netzwerkverbindung herzustellen. - Gib die IP-Adresse deines NAS Servers im Format smb://192.168.1.100 ein und drücke Enter. - Auch hier wirst du möglicherweise nach deinen Anmeldedaten gefragt, die du in OpenMediaVault konfiguriert hast.

4. Automatische Verbindung einrichten: - Um den Zugriff auf deinen NAS Server Raspberry Pi zu erleichtern, kannst du die Freigaben als Netzlaufwerk einbinden. - In Windows kannst du dies über die Eigenschaften der Freigabe im Explorer tun, während du in macOS die Option „Beim Anmelden verbinden“ auswählen kannst.

Durch die ordnungsgemäße Verbindung mit deinem NAS Server selber bauen Raspberry Pi kannst du problemlos auf deine Daten zugreifen, sie teilen und verwalten. Diese Funktionalität macht deinen Raspberry Pi zu einer kostengünstigen und effektiven Lösung für die Speicherung und den Austausch von Daten im Heimnetzwerk.


Erfahrungen und Meinungen

Nutzer berichten von unterschiedlichen Erfahrungen beim Flashen des Raspberry Pi Lite OS. Der erste Schritt, den Raspberry Pi Imager herunterzuladen, ist für viele einfach. Das Tool funktioniert auf Windows, macOS und Linux. Anwender schätzen die klare Anleitung auf der offiziellen Website.

Ein häufiges Problem: Die richtige MicroSD-Karte auswählen. Nutzer empfehlen Karten mit mindestens 16 GB und einer guten Schreibgeschwindigkeit. Es gibt Berichte, dass langsamere Karten zu Problemen beim Booten führen. Daher sollte auf die Qualität der Hardware geachtet werden.

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Beim Flashen des OS können Fehler auftreten. Anwender berichten von Fehlermeldungen, wenn die Karte nicht korrekt formatiert ist. Die Formatierung sollte mit einem Tool wie SDFormatter erfolgen, bevor das Image aufgespielt wird. Ein Nutzer erwähnt, dass er zuerst die Karte im FAT32-Format formatiert hat, um Probleme zu vermeiden.

Die Installation des Lite OS verläuft in der Regel reibungslos, wenn die richtigen Schritte befolgt werden. Nutzer finden die Anleitung im Imager nützlich. Viele berichten, dass sie nach dem Flashen direkt ins System einsteigen konnten. Ein Anwender beschreibt die Erfahrung als „einfach und schnell“.

Ein kritischer Punkt sind die Netzwerkeinstellungen. Nutzer empfehlen, die Verbindung zum WLAN oder Ethernet frühzeitig zu testen. Bei einer fehlerhaften Konfiguration kann der Zugriff auf den NAS-Server später schwierig sein. Einige Anwender berichten von Schwierigkeiten, die richtige IP-Adresse zu finden.

Nach dem Flashen steht die Einrichtung von OpenMediaVault an. Nutzer betonen, dass diese NAS-Software eine gute Wahl ist. Sie bietet viele Funktionen und ist benutzerfreundlich. Ein Nutzer hebt hervor, dass die Community viele Tutorials bereitstellt, die die Einrichtung erleichtern.

Ein typisches Problem: Die Geschwindigkeit. Viele Anwender berichten, dass die Performance bei großen Dateien leidet. Der Raspberry Pi hat Einschränkungen in der Datenübertragung, besonders bei USB 2.0-Anschlüssen. Nutzer empfehlen, die Datenstruktur zu optimieren, um die Ladezeiten zu minimieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Flashen des Raspberry Pi Lite OS ein wichtiger Schritt ist. Die Mehrheit der Nutzer findet den Prozess einfach, wenn die richtigen Anleitungen befolgt werden. Probleme treten häufig bei der Auswahl der Hardware und den Netzwerkeinstellungen auf. Für eine erfolgreiche NAS-Konfiguration sind die Wahl des Betriebssystems und die richtige Software entscheidend. Plattformen wie Raspberry Pi Geek bieten wertvolle Informationen dazu. In Foren diskutieren Nutzer ihre Erfahrungen und stellen Fragen.


Häufige Fragen zur Einrichtung eines NAS Servers mit Raspberry Pi

Wie flash ich das Raspberry Pi Lite OS für meinen NAS Server?

Um das Raspberry Pi Lite OS zu flashen, lade den Raspberry Pi Imager herunter, wähle die 64-Bit-Version von Raspberry Pi OS Lite aus und folge den Anweisungen, um die Firmware auf eine MicroSD-Karte zu schreiben.

Wie kann ich über SSH auf meinen Raspberry Pi NAS Server zugreifen?

Um über SSH auf deinen Raspberry Pi NAS Server zuzugreifen, musst du ihn zuerst booten und dann von einem anderen Gerät aus mit dem Befehl ssh pi@ verbinden.

Wie installiere ich OpenMediaVault auf meinem Raspberry Pi?

Du kannst OpenMediaVault installieren, indem du dich über SSH mit deinem Raspberry Pi verbindest und den Installationsbefehl ausführen: wget -O - https://github.com/OpenMediaVault-Plugin-Developers/installScript/raw/master/install | sudo bash.

Warum sollte ich eine statische IP-Adresse für meinen NAS Server festlegen?

Eine statische IP-Adresse sorgt dafür, dass dein Raspberry Pi NAS Server immer unter derselben Adresse im Netzwerk erreichbar ist, was den Zugriff auf Freigaben und die Geräteverwaltung erleichtert.

Wie aktiviere ich SMB/CIFS für meine Freigaben?

Um SMB/CIFS zu aktivieren, melde dich in der OpenMediaVault-Weboberfläche an, navigiere zu den Diensten und aktiviere die Option für SMB/CIFS. Danach kannst du Freigaben für den Netzwerkzugriff festlegen.

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Zusammenfassung des Artikels

Um einen Raspberry Pi als NAS Server einzurichten, musst du zunächst das Lite OS flashen und anschließend OpenMediaVault installieren, um die Web-Oberfläche zur Verwaltung zu nutzen. Die Schritte umfassen das Herunterladen des Imagers, Konfigurieren der Einstellungen sowie den Zugriff über SSH für eine effiziente Steuerung.

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Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Raspberry Pi Imager nutzen: Lade den Raspberry Pi Imager von der offiziellen Webseite herunter und installiere ihn, um den Flash-Prozess des Raspberry Pi Lite OS zu vereinfachen.
  2. 64-Bit-Version wählen: Achte darauf, die 64-Bit-Version von Raspberry Pi OS Lite auszuwählen, da sie weniger Ressourcen benötigt und optimal für einen NAS-Server geeignet ist.
  3. SSH aktivieren: Aktiviere SSH im Raspberry Pi Imager, um später bequem über das Netzwerk auf deinen NAS-Server zugreifen zu können.
  4. System aktualisieren: Nach dem Booten des Raspberry Pi ist es wichtig, das System mit dem Befehl sudo apt update && sudo apt upgrade -y zu aktualisieren, um sicherzustellen, dass alle Pakete aktuell sind.
  5. Statische IP konfigurieren: Weisen Sie dem Raspberry Pi eine statische IP-Adresse zu, um sicherzustellen, dass er immer unter der gleichen Adresse im Netzwerk erreichbar ist, was den Zugriff erleichtert.

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